Das Jahr 2016 hat begonnen, und es wird ein Jahr des kulturellen Wandels sein, ein Jahr, in dem das Maximierungsbestreben des digitalen Zeitalters voranschreiten wird, andererseits aber alte Werte neu aufgenommen und in das alltägliche wie auch das wirtschaftliche Leben zu integrieren sind.

Zu diesem Thema war Thomas Ebenfeld, Managing Partner bei concept m, im ausgehenden Jahr 2015 als Redner zum Vodafone Enterprise Plenum geladen und referierte über

„Die Kultur im Wandel: Zwischen Maximierungskult und Rückbesinnung“

Hierzu drei Fragen an Thomas Ebenfeld, wie sich der kulturelle Wandel auf die eigene Branche zukünftig auswirkt und was in 2016 zu berücksichtigen ist:

concept m hat Marktforscher nach Marktforschung befragt – wie zeigt sich die Branche im digitalen Umbruch?

Für uns als tiefenpsychologische Marktforscher zeigt sich in Zeiten des „digital change“ und den damit verbundenen Möglichkeiten, unendlich viele Daten zu sammeln, dass die Nachfrage nach strukturellen Zusammenhängen und daraus folgenden zielführenden Handlungskonzepten stärker wird. Die Verzahnung von Forschung und Beratung wird noch wesentlich bedeutsamer werden.

Big Data ist die Selbstvermessung der User. Ist es die kommende Inspiration der Marktforschung – oder ist das eine Symbiose?

Natürlich birgt Big Data das Potential, vielfältige Daten zu erlangen, aber pure Daten alleine führen noch nicht zu Einsichten in sinnvolle, strukturelle Zusammenhänge. Big Data erfasst nur den Status-quo des Kundenverhaltens und der Kundenmeinungen. Es ist aber problematisch, von der Erfassung des Status-quo auf die Entwicklung in der Zukunft zu schließen. Hier führt Marktforschung weiter, die die dynamischen Beweggründe der Verbraucher erfasst und davon ausgehend die Marktdynamik antizipiert.

Morphologische Marktforschung – müssen Kundengruppen neu verstanden werden, da Disruption als eine Quelle einen Wertewandel signalisiert?

Kunden müssen neu verstanden werden. Derzeit sind viele Unternehmen damit beschäftigt, Segmentierungen ihrer Kunden vorzunehmen. Diese sind heute oft kategoriespezifisch. Übergeneralisierende Modelle wie die Annahme von Milieus erlauben keine ausreichend konkreten Schlüsse auf zu erwartendes Konsumentenverhalten. Wir untersuchen derzeit, mit welchen Anforderungen, Wünschen und Problemen bestimmte „Kohorten“ zu kämpfen haben (GenY, BestAger) und welche Einflüsse der kulturelle Wandel auf diese hat.

Ebenfeld_Vodafone 2016

Thomas Ebenfeld auf dem Vodafone Enterprise Plenum im Auditorium Friedrichstraße, Berlin

Mehr Informationen zu dem Thema erhalten Sie gerne auf Anfrage bei Thomas Ebenfeld, (thomas.ebenfeld@conceptm.eu).

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