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Body Monitoring

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Body Monitoring

Knapp die Hälfte der Sportaktiven sammelt digitale Gesundheitsdaten

In den letzten Jahren lässt sich ein starker Trend hin zur Selbstoptimierung beobachten. Mit Sport, gesunder Ernährung und gesundheitlicher Vorbeugung wird versucht den eigenen Körper auf makellose Gesundheit und strahlende Schönheit zu trimmen. Um die Fortschritte nachzuhalten, werden häufig Daten wie Puls, Anzahl der täglichen Schritte, Kalorienverbrauch oder Schlafgewohnheiten gemessen und ständig kontrolliert. Mithilfe von diversen Fitness- und Gesundheits-Apps sowie sogenannten Wearables – Fitnessarmbänder, Activity Tracker, Pulsuhren und Smartwatches – werden mit dieser Art der digitalen Selbstvermessung oft eine Fülle an Daten gesammelt. Auch Krankenkassen nutzen diese Art der Datensammlung schon und wer besonders gesundheitsbewusst lebt und regelmäßig Sport treibt, kann von bestimmten Bonusprogrammen profitieren.

Im Rahmen einer quantitativen Studie hat concept m und Research Now SSI 1570 Personen rund um Gesundheit, Sport und Ernährung befragt. Dabei zeigt sich, dass von denjenigen, die mindestens einmal im Monat Sport treiben (n=1060), insgesamt etwa die Hälfte (47 Prozent) gesundheitsbezogene Apps oder Gadgets regelmäßig verwendet.

Vor allem Fitnessarmbänder bzw. Activity Tracker – wie beispielsweise von Fitbit oder Garmin – werden von insgesamt knapp einem Viertel der befragten Sportaktiven genutzt. Danach folgen diverse Fitness- und Gesundheits-Apps, die von insgesamt jeweils 15 Prozent regelmäßig verwendet werden. Smartwatches folgen knapp dahinter mit 11 Prozent. „Klassische“ Pulsuhren verwenden insgesamt lediglich etwa 8 Prozent. Smarte Sportbekleidung – wie beispielsweise T-Shirts mit Sensoren zur Messung der Herzfrequenz – ist hingegen noch nicht sehr verbreitet.

Vor allem jüngere Personen machen von solchen Anwendungen und Gadgets Gebrauch. Fitnessarmbänder und diverse Gesundheits- oder Fitness-Apps werden von den 18-39-Jährigen regelmäßig verwendet. 64 Prozent der Personen im Alter von 40 bis 65 Jahren verwenden hingegen keinerlei gesundheitsbezogene Apps oder Gadgets regelmäßig.

Body Monitoring - Nutzung von Apps und Gadgets

Am beliebtesten ist die Messung von Schrittzahlen oder Distanzen – insgesamt 76 Prozent derjenigen, die gesundheitsbezogene Apps oder Gadgets verwenden, erfassen diese Daten über sich selbst. Damit verbunden wird auch häufig der Kalorienverbrauch (65 Prozent) gemessen.

Vitaldaten wie Puls, Blutdruck oder Blutzuckergehalt werden von insgesamt etwa 43 Prozent ermittelt. Dabei fällt auf, dass ältere Personen solche Daten häufiger messen. Schlafgewohnheiten werden von einem knappen Viertel der Befragten getrackt. Die Messung der Aufnahme von Kalorien – beispielsweise mithilfe spezieller Kalorienzähler-Apps – wird vor allem von 18-39-Jährigen praktiziert.

Mit zunehmender Digitalisierung und der sich stetig verbessernden Qualität der digitalen Datenerfassung werden solche gesundheitsbezogenen Apps oder Gadgets mit Sicherheit noch weiter an Relevanz gewinnen. Am 12. September präsentiert Apple seine Hardwareneuheiten 2018 – unter anderem soll auch die neue Apple Watch Series 4 vorgestellt werden. Es bleibt spannend, welche neuen Features zur Selbstvermessung damit einhergehen.

Joanna Czock

Hinweis zur Studie:

1570 Befragte wurden im Zeitraum von 22. bis 27. August online befragt (Basis der dargestellten Grafik: Personen, die mindestens einmal im Monat Sport treiben, n=1060).

Autor: Joanna Czock

Für mehr Informationen kontaktieren Sie bitte:

Dr. Martin Schultze

2018-09-12T15:11:50+00:00 Blog, Studie|

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