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Tiefenpsychologie und digitales Marketing: Marketing Club Köln-Bonn zu Besuch bei concept m

Rund 40 Mitglieder des Marketing Clubs Köln-Bonn ließen sich bei einem Besuch des Marktforschungsunternehmens concept m am Rheinauhafen in Köln in die Geheimnisse der tiefenpsychologischen Marktforschung einführen – und erfuhren zudem, wie sich mithilfe von Virtual Reality zusätzliche Erkenntnisse zum Kundenverhalten gewinnen lassen.

Dirk Ziems, Managing Partner von concept m, erläuterte den Gästen, wie sich in den vergangenen Jahren das Rollenverständnis der Marktforschung erweitert habe. „Es wird immer wichtiger, mit dem Marketing in Dialog zu treten“, so Ziems. Mit der Analyse klassischer und aktueller Werbekampagnen umriss Ziems die Möglichkeiten der tiefenpsychologischen Marktforschung, die insbesondere tiefere emotionale Gründe, Motivspannungen und archaische Tendenzen, die sich in der Produktverwendung ausmachen lassen, zu Tage fördere.

concept m hat die Tiefenpsychologie mit der quantitativen Marktforschung eng verzahnt und liefert mit dem Verfahren „Indepth Implicit“ eine neue Ergebnistiefe. Die Vorstellung einiger Forschungsvorhaben in China zeigte den Besuchern, was „Tiefenpsychologie made in Germany“ für die Unternehmen leisten kann. Birte Rommelswinkel von der Agentur medicalvision (Essen) demonstrierte den Gästen anschließend, wie sich die Virtualisierung für die Marktforschung nutzen lässt. Rommelswinkel: „Der User wähnt sich in der Situation, in der er das Produkt tatsächlich nutzt.“

Die anregende Diskussion kreiste um Möglichkeiten und Grenzen der Marktforschung – Ziems sowie Thomas Ebenfeld und Rochus Winkler, die beiden anderen Managing Partner des Unternehmens, warnten dabei vor einem Tunnelblick, wie er durch zu eng gefasste Fragestellungen entsteht – das beschwöre die Gefahr herauf, wesentliche Trends zu verpassen.

„Der Vortrag passte ausgezeichnet zu unserem Jahresfokus Customer Centricity“, so das Fazit von Holger Geißler, Präsident des Marketing Clubs. „Die anschließende Diskussion unterstrich die Bedeutung des Themas und zeigte eindrücklich auf, wo morphologische Forschung einen Mehrwert bei der Kundenanalyse liefern kann. Spannend auch die Einblicke in die Möglichkeit mittels virtueller Realität neue Produkte zu testen, die das Unternehmen medicalvision demonstrierte.“

 

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2017-07-27T13:29:04+00:00 Blog|

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